Mit allen mitteln Reich werden, koste es was es wolle. Diese Phänomen will uns der Regisseur Jirí Menzel in seinem 7-fach ausgezeichnetem Film „Ich habe den englischen König bedient“ bildlich näher bringen. Da es sich in diesem Streifen um einen Kunstfilm handelt sind einige Passagen des Films doch sehr langwierig und umständlich ausgeführt worden so das auch garantiert jeder versteht worum es geht, was man dann doch nicht versteht weil anscheinend doch etwas ganz anderes gemeint war...
Auf den Punkt gebracht geht es in diesem Film nur um Geld, Sex, Macht und welche Auswirkungen die Verlockungen des schönen Lebens auf einen ziemlich ungeformten und doch zielstrebigen Charakter hat.
Das „Ich habe den englischen König bedient“ eine Botschaft zu scheinen hat wird einem nicht sofort deutlich. Was allerdings schnell klar wird ist das die Macher des Films auf junge hübsche Mädchen stehen und das möglichst Nackt. Kaum ein Akt kommt ohne Sex oder Frivolitäten aus. Das nicht wichtig erscheint, dass fast sämtliche Hauptfiguren als Lüstlinge dargestellt und nicht sonderlich intelligent erscheinen, ist da nicht verwunderlich. Leider ist es auch mit dem Humor nicht all zu weit her. Auch die Message ist so Platt das eine Tiefe leider nicht erreicht wird und etwas über das Leben und die Zeit in der sich das Leben des Jan Dite abspielt ist nicht zu erfahren.
Für Kenner und und Liebhaber dieses Genres mit Sicherheit einen Besuch Wert, meinen Geschmack hat es absolut nicht getroffen.
Fazit: Mehr Sex gibt’s nur noch in einschlägigen Filmen und die Phantasie wurde maßlos unterfordert..
Info zum Film: hier
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